Hamburg Torten

Allgemein

Kuchen, die leidenschaftlich gebacken werden , außerdem äußerst gut schmecken, findet man nicht oft, hierfür müsste man lange auskundschaften. Viele Bäckereien backen mittlerweile bekanntlich nicht mehr selbst, sondern sind eine Unternehmenskette, werden durch billige Industriebackstuben beliefert und lassen die tiefgefrorenen Torten einfach auftauen. Nicht so die Hamburger Traditionskonditorei Boyens.

Traditionell werden Kuchen rund (üblicherweise mit dem Diameter zwischen 20 und 30 cm) hergestellt. Bei bestimmten Tortenzubereitungen sowie in gewerblicher Anfertigung werden auch rechteckige Muster verwendet; die jeweiligen Portionen werden dann zumeist als Cremeschnitten oder so bezeichnet. Die in Italien populären Halbkugelformen sind momentan auch in Deutschland und in Österreich zu finden. Gleichzeitig haben sich in den letzten Jahren auch allerlei Phantasieformen bewährt (Sternform etc.), welche allerdings in aller Regel in der privaten Zubereitung gefunden werden.

Verschiedene Regionen haben verschiedene Backwerke. Eine allbekannte Torte aus Wien ist zum Beispiel die Sachertorte. Sie wurde bereits in dem Wienerischen bewährten Kochbuch von Gartler Hickmann Mitte des 18. Jahrhunderts erwähnt. Diese ist eine Schokotorte mit Marillenmarmelade und Schokoladenglasur. Die Wiener Sachertorte ist in Bayern die Prinzregententorte. Diese besteht aus 8 sehr schmalen Biskuitböden und Schokoladenbuttercreme sowie einem Schokoguss. Die populärste Torte in Deutschland ist nebenbei bemerkt die Schwarzwälder Kirschtorte, welche sich seit den 30ern im ganzen Land verteilt hat. Hamburg Torten

Werden Kuchen heutzutage per süßer Konditorbackware gekoppelt, bezeichnen dieser Begriff ursprünglich eine herzhafte Teigrolle. Um 1700 wurde eine Konditorware als etwas Gebackenes signifiziert, das in einer Pfanne zubereitet & anschließend im Backofen gebacken wurde. Bis 1894 konnte im Wiener Appetit-Lexikon gesehen werden, dass eine Marine Torte, eine für die damalige Zeit populäre Speise, die Gestalt eines Segelschiffs aufwies & mit Klößen aus Pilzen, Austernmuschueln, Krebsschwänzen und darüber hinaus Hechtragout befüllt ist.

Gleichlaufend entwickelte sich aber zusätzlich der zuckrige Kuchen, wie er heutzutage üblich ist. Zu den ältesten Torten gehören die Mandel Torte sowie die Linzertorte. Die ältesten Rezepte für Kuchen reichen auch zurück bis Sechzehnhunderteinundfünfzig. Nichtsdestotrotz entwickelten sich Creme- & Sahnetorten, die mittlerweile zubereitet werden, erst in dem 19. – 20. Säkulum. Dies liegt zusätzlich mit dem technischen Fortschritt, denn ehe es Elektrizität und insbesondere elektrische Küchengeräte gab, wurde die Sahne mittels Rührbesen steifgeschlagen werden. Das war nicht nur anstrengend, sondern zudem sehr zeitaufwändig. So verwenden Konditoren aus Deutschland bloß seit dem Ende des 19. Säkulums Creme.

Nicht unbegründet entbehrt eine Person, welche Schonkost macht, gewollt auf Backware. In diesen steckt reichlich Butter & Sahne.Aufgrund der Ingredienzen gelten Torten als Backwaren für einzigartige Anlässe.

Während Brotlaibe und Semmel von Seiten Bäckern gebacken werden, gibt es für Bäcker von süßlichen Backwaren wie zum Beispiel Torten den differenzierte Berufsstand, den Konditor. Dieser stellt streng genommen nicht nur Kuchen her, sondern zudem verschiedene Desserts, wie beispielsweise die schmackhaften französischen Petit Fours.
Eine Produktion von Kuchen ist üblicherweise ziemlich mühselig & die Anfertigung erfordert mehr Praxiserfahrung als das Backen eines simplen Kuchens . Deswegen gibt es Torten meistens bei einmaligen Ereignissen – ein berühmtes Beispiel ist die Hochzeitstorte.