Kanzlei Hamburg

Allgemein

Das Steuerstrafrecht beschäftigt sich mit Verstößen im Gebiet Steuerrecht. Dies beinhaltet vornehmlich die Hinterziehung von Steuern. Für den Fall, dass ein Verstoß gegen das Steuerrecht enthüllt wird, drohen hohe Geld,- und/oder Freiheitsstrafen. Wie extrem die Strafe ist, ist unter anderem abhängig von der Schwere des Verstoßes. Bei der Hinterziehung von Steuern bis 50.000 Euro erhält man eine Geldstrafe. Ab 50.000 Euro sollte man mit einem Freiheitsentzug, welcher ebenso auf Bewährung ausgetragen werden kann sowie gegebenenfalls von einer zusätzlichen Geldbuße ausgehen. Ab 100.000 Euro erhält man die selbe Strafart, jedoch ist die Geld- wie auch Freiheitsstrafen wesentlich höher. Im Zuge einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000€ kommt es auch zu einem Freiheitsentzug, welcher jedoch normalerweise keinesfalls auf Bewährung abgesessen wird. Auch in diesem Fall kann gegebenenfalls eine weitere Geldbuße hinzugefügt werden. Zusätzlich dazu müssen die nichtgezahlten Steuern nachgezahlt werden. Nach 5 Jahren verjährt die Steuerhinterziehung, bei der neuen gewerblichen Hinterziehung von Steuern verweht jene erst nach zehn Jahren., Eine Vielzahl an Deutschen versuchen gewisse Profit zu verdecken sodass sie ihre Steuern nicht abgeben müssen. Auch eine Menge Prominente hinterziehen ihre Steuern. So auch Uli Hoeneß von FC-Bayern. 2013 wurde veröffentlicht, dass er eine Steuerhinterziehung von 3,5 Millionen Euro begangen hat. Als Uli Hoeneß bereits gewarnt worden war, dass die Zeitschrift „Stern“ Angaben bezüglich seiner Steuerhinterziehung verfüge, erstattete er Selbstanzeige, in der Zuversicht dadurch eine sanftere Bestrafung zu erlangen. Trotzdem äußerte Hoeneß 2014, dass dieser 18,5 Millionen Euro an Steuern hinterzogen hat. Immer wieder kamen weitere Verdachte herauf, dasssich Uli Hoeneß bereits mindestens 27,5 Millionen Euro Steuern gespart haben soll. In dem März 2014 wird Hoeneß vom Landgericht München wegen Steuerhinterziehung für schuldig erklärt. Er ist zu einer Gefängnisstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten verurteilt worden., In der Bundesrepublik Deutschland sollte man auf sein Einkommen Steuern ans Finanzamt . Doch etliche der Deutschen versuchen diese Abgaben zu umgehen. Sie listen bestimmte Verdienste nicht in der Einkommensteuererklärung für das Finanzamt auf und hinterziehen die Steuern. Wenn das Finanzamt das mitbekommt, drohen hohe Geld,- und/oder Freiheitsstrafen. Strafrechtlich ist es dabei kaum einen Unterschied, ob man jemanden beispielsweise 50.000 Euro klaut oder ob man 150.000 Euro Steuern hinterzieht sowie sie dadurch dem Finanzamt klaut. Da der normale Bürger üblicherweise keineswegs viel oder überhaupt keine Ahnung vom Steuerrecht sowie Steuerstrafrecht hat, stehen in diesen Umständen Juristen für Steuerrecht zur Verfügung. Sie finden die genaue Begebenheit heraus und vertreten Angeklagte vor Gericht und vor dem Finanzamt. Außerdem unterstützen Steueranwälte die Mandanten bei Selbstanzeigen oder stehen bei steuerrechtlichen ebenso wie steuerstrafrechtlichen Fragen bei., Wer zu guter Letzt anständig sein ebenso wie reinen Tisch machen möchte, muss dem Finanzamt deutliche Daten vorführen. Das Anzeichen auf potentielle Konten in der Schweiz ist ungenügend. Personen die Steuern hinterziehen sollen alle Einnahmen gründlich ermitteln und für jedes hinterzogene Jahr eine Steuererklärung erzeugen. Wenn die Aktion dem Finanzamt bislang keinesfalls bekannt ist, führt es ein Ermittlungsverfahren durch. Für den Fall, dass die Handlung bereits entdeckt wurde, dann ist eine Selbstanzeige ausgeschlossen, diese Anzeige wird das Finanzamt dann bereits schon lange getätigt haben. Der Schwarzgeldbesitzer muss dem Finanzamt überwiegend binnen einer Monatsfrist die hinterzogenen Steuern sowie 6% Zins pro Jahr nachkommen. Wer dies nicht schafft, kann von weiteren Kosten und dem Strafverfahren ausgehen., Unter Vermögensnachfolge wird viel mehr verstanden als alleinig das Übergehen des Vermögens. Es geht besonders darum, in wie weit Vermögen zu Lebzeiten des Schenkers oder erst im Zeitpunkt des Todes des Erblassers übergehen soll wie auch welche steuerlichen Folgen dabei hervorgerufen werden. Es können beispielsweise bei größeren Kapitalverhältnissen bestimmte Teile des Vermögens binnen der Familie im Voraus während der Lebenszeit des Schenkers Kapital den genannten Menschen übermittelt und die Freibeträge ausgenutzt werden. Die Erbschaftsteuer kann dann hierzu keinesfalls mehr fällig werden. Wer seine Vermögensnachfolge im Falle des Todes anhand letztwilliger Verfügung – notariell oder schriftlich – regularien will, sollte wissen, dass das Erbschaftsteuerrecht nicht zwangsläufig dem Bürgerlichen Recht folgt und dass der gesetzliche Güterstand erhebliche Gestaltungsspielräume eröffnet.%KEYWORD-URL%